Gestern gabs gefüllte Tomaten. Ein Gericht, ganz nach meinem Geschmack: lecker, schnell zuzubereiten, kalorienreich. Das Rezept hab ich beim
bayerischen Rundfunk gefunden.
Zuerst brauche ich natürlich Tomaten, und zwar große Fleischtomaten. Bei denen hier habe ich leider nicht auf die Herkunft geachtet, aber ich schätze mal: Chernobyl.
Als nächstes müssen die Tomaten ausgehöhlt werden. Das perfekte Werkzeug dafür ist ein scharfgeschliffener Löffel, als Sysadmin hat man sowas ja im Werkzeugkasten.
Das Ergebnis des Gemetzels sieht dann etwa so aus:
Das Putenfleisch wird in kleine Würfel geschnitten und kommt dann in Pfanne. Der am linken Bildrand zu erahnende Weißwein gehört nicht zum Rezept, sondern in den Koch.
Und wo wir gerade so schön beim Zerkleinern sind, kommen auch noch die Kräuter an der Reihe:
Das Rezept sprach von 250 bis 300g Frischkäse, aber angesichts der Größe der Mutantentomaten habe ich sicherheitshalber 400g verarbeitet.
Aus dem Geflügel, Frischkäse, den Kräutern, Salz, frischgemahlenem Pfeffer und einem Spritzer Zitrone rührt man dann eine Pampe an. Sieht übel aus, schmeckt aber herrlich:
Jetzt kommt die Füllung in die Tomaten, und siehe da: meine Befürchtungen, die Masse vielleicht überdimensioniert zu haben, waren unbegründet. Die Menge verschwindet problemlos in den Tomatenleibern. 50 Gramm mehr hätten auch noch reingepasst.
Die gefüllten Tomaten schauen etwa 10 Minuten bei 170 Grad aus der Röhre. Noch ein paar Beilagen, damit der Teller nicht so leer aussieht, und fertich. Dazu gabs einen trockenen Riesling aus der Pfalz, weil der mir schon während der Vorbereitungen so gut geschmeckt hat.
Guten Hunger!