Sunday, July 31. 2005
Die schmerzlich vermisste Webcam mit Blick aufs Aquarium ist wieder da.
Friday, July 29. 2005
So, der Umzug des Arbeitszimmers ins Dachgeschoss ist fast abgeschlossen (nur noch 3 Server und eine halbe Tonne Kleinkram, das mache ich morgen *hust*). Vorgestern habe ich angefangen, das neue Arbeitszimmer-Aquarium einzurichten. Aber alles der Reihe nach:
Schon vor Monaten habe ich einen Architekten gefragt, ob die Holzdecke im Dachgeschoss den Spass mitmacht. Er meinte, das sei kein Problem. Das Becken fasst 300 Liter, also 300 kg. Dazu kommen noch mal so 130 kg für Unterschrank, das Glasbecken selbst und den Bodengrund.
Überhaupt, Bodengrund. Ich verwende traditionell Sand, keinen Kies. Also ab in den Baumarkt, Sand kaufen. Ich brauche ca. 70 kg. Der Baumarkt wird gerade umgebaut, man schickt mich zurück nach draußen. Dort ist auf dem Parkplatz ein Zelt aufgebaut, in dem es allerlei Baustoffe und andere arkane Gerätschaften gibt. Ich finde den richtgen Sand (0.1 - 0.5 mm Körnung) in Säcken zu je 25 kg. Perfekt. Ab zur Kasse, wo man mir freudestrahlend erklärt, dass ich dort nicht mit der EC-Karte zahlen kann. Bargeld habe ich nicht genug dabei.
Also lasse ich den Sand da, fahre nach Hause und schmolle.
Nächster Tag, anderer Baumarkt. Den Sand gibt es in Einheiten zu 10 kg oder zu 50 kg. Hm. 10 Kilo kosten 3.39 EUR, 50 Kilo kosten 6.89 EUR. Gut, das gesparte Geld bekommt dann halt der Chiropraktiker.
Naja. Sand, Wasser und Pflanzen sind drin, Filter läuft, Licht gibts auch. Das Wasser ist noch etwas neblig, weil ich erst vor 10 Minuten bepflanzt habe. Aber das wird schon.
Steffi erzählt mir gerade, dass Michael (er ist jetzt 8 Monate alt) heute morgen seiner Quietscheente den Kopf abgebissen hat.
Muss ich mir jetzt Sorgen machen?
Wednesday, July 27. 2005
Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass Abhörmaßnahmen nur bei einem bestehenden Tatverdacht zulässig sind. Verdachtsfreies Abhören ist verboten.
Thursday, July 21. 2005
Die neue NRW-Landesregierung hat drei der fünf Regierungspräsidenten ausgetauscht. Allerdings gehört der wegen seiner Sperrungsverfügungen äußerst umstrittene Jürgen Büssow nicht dazu.
Kein Wunder - einen besseren Erfüllungsgehilfen konnten sie wohl nicht mal in den eigenen Reihen finden. So richtig knallharte Law-and-Order-Politiker wachsen ja nicht auf Bäumen.
Monday, July 18. 2005
Inzwischen ist es Tradition, dass ich zu LUG-Feten selbstgemachte Sour Cream mitbringe. Sour Cream ist ein Mischung aus Quark und Crème fraîche, die sich mit diversen Kräutern und Gewürzen beliebig variieren läßt. Meine bevorzugte Variante ist sehr einfach und schnell zubereitet:
- Quark und Crème fraîche im Verhältnis 1 : 0,6 verrühren
- Mit Salz (wenig) und weißem Pfeffer (viel) abschmecken
- frischen Schnittlauch hacken und unterrühren
- frischen Dill hacken und unterrühren
- Zwiebel(n) würfeln und unterrühren
- Knoblauch pressen und dazugeben
- mit einem Schuß (nicht übertreiben!) Kräuteressig abschmecken
Experimente mit Kerbel und Gartenkresse als zusätzlichen Zutaten verliefen ebenfalls positiv.
Friday, July 15. 2005
Zum 23. Dezember dieses Jahres wird IBM den Vertrieb von OS/2 beenden. Bestandskunden erhalten danach noch ein weiteres Jahr Support, bevor auch dieser eingestellt wird.
IBM hat einen Migrationsleitfaden veröffentlicht, um den Kunden einen leichten Umstieg von OS/2 auf Linux zu ermöglichen.
[Quelle: slashdot.org]
Thursday, July 14. 2005
Fabian Keil hat hat das BSI auf Fehler hingewiesen, die sich in einem Artikel über das Urheberrechtsgesetz befanden.
Das BSI hat es allerdings nicht für nötig befunden, die Fehler zu korrigieren - nicht einmal die Rechtschreibfehler.
Tuesday, July 12. 2005
Steffi stieß gerade beim surfen auf der Site von Sony-Ericsson auf folgende Fehlermeldung:
503 Unavailable
Server is temporarily unavailable
Resin 2.1.6 (built Fri Nov 8 08:18:18 PST 2002)
<--
- Unfortunately, Microsoft has added a clever new
- "feature" to Internet Explorer. If the text in
- an error's message is "too small", specifically
- less than 512 bytes, Internet Explorer returns
- its own error message. Yes, you can turn that
- off, but surprise it's pretty tricky to find
- buried as a switch called "smart error
- messages" That means, of course, that many of
- Resin's error messages are censored by default.
- And, of course, you'll be shocked to learn that
- IIS always returns error messages that are long
- enough to make Internet Explorer happy. The
- workaround is pretty simple: pad the error
- message with a big comment to push it over the
- five hundred and twelve byte minimum. Of course,
- that's exactly what you're reading right now.
-->
Monday, July 11. 2005

Am 16.07. kommt das neue Buch von J.K. Rowling in den USA in den Handel. Der amerikanische Distributor, eine Firma namens Scholastic, hat ganz offenbar panische Angst, dass jemand den Wälzer zu früh in die Finger bekommt.
Es wird von LKW-Fahrern berichtet, die 10 h ohne Pause durchfahren mussten und per GPS auf die genaue Einhaltung der Strecke überwacht wurden. Die Bücher befinden sich in verschlossenen Stahlcontainern, die mit "Please Do Not Open Before Midnight" beschriftet sind.
Zu allem Überfluss muss jeder Buchhändler, der das Buch verkaufen will, ein Formular unterschreiben, auf dem er sich verpflichtet, die Ware bis Mitternacht unter Verschluss zu halten.
Und der ganze Aufwand muss natürlich bezahlt werden. Nun kann man das Buch aber schlecht noch teurer machen, als es ohnehin schon ist, denn dann reicht das Taschengeld der Kundschaft nicht (ca. 75% der Potter-Leser sind 12 Jahre oder jünger). Also streicht man mal kurz den Buchhändlern die Margen zusammen, die können das dann ja über die Masse wieder reinholen...
-Update-
Die Geschichte ist ja schon bizarr, aber noch nicht am Ende:
In einem kanadischen Supermarkt wurden versehentlich etwa 15 Exemplare verkauft. Daraufhin erwirkte der kanadische Distributor eine einstweilige Verfügung gegen die Käufer. Sie müssen Ihre Bücher pronto zurückbringen und dürfen sich auf keinen Fall vor dem 16.07. über den Inhalt äußern.
Noch Fragen?
Wednesday, July 6. 2005
 Die Lufthansa will künftig Bordkarten "personalisieren", d.h. mit einem (ab 2006) oder auch zwei (2008) Fingerabdrücken versehen. Die Begründung dafür ist - Überraschung! - mal nicht die Terrorgefahr, sondern der Schutz vor blinden Passagieren.
Mal schauen, wann Beckstein bei denen auf der Matte steht und Zugriff auf die Daten haben will.
Monday, July 4. 2005
Wenn man Kinder hat, werden Enteignungen alltäglich. Diesen Pinguin habe ich vor ein paar Jahren mal gewonnen.
BTW, wie entfernt man am einfachsten Schokoladenflecken von Pinguinbäuchen?
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