So, der Umzug des Arbeitszimmers ins Dachgeschoss ist fast abgeschlossen (nur noch 3 Server und eine halbe Tonne Kleinkram, das mache ich morgen *hust*). Vorgestern habe ich angefangen, das neue Arbeitszimmer-Aquarium einzurichten. Aber alles der Reihe nach:
Schon vor Monaten habe ich einen Architekten gefragt, ob die Holzdecke im Dachgeschoss den Spass mitmacht. Er meinte, das sei kein Problem. Das Becken fasst 300 Liter, also 300 kg. Dazu kommen noch mal so 130 kg für Unterschrank, das Glasbecken selbst und den Bodengrund.
Überhaupt, Bodengrund. Ich verwende traditionell Sand, keinen Kies. Also ab in den Baumarkt, Sand kaufen. Ich brauche ca. 70 kg. Der Baumarkt wird gerade umgebaut, man schickt mich zurück nach draußen. Dort ist auf dem Parkplatz ein Zelt aufgebaut, in dem es allerlei Baustoffe und andere arkane Gerätschaften gibt. Ich finde den richtgen Sand (0.1 - 0.5 mm Körnung) in Säcken zu je 25 kg. Perfekt. Ab zur Kasse, wo man mir freudestrahlend erklärt, dass ich dort nicht mit der EC-Karte zahlen kann. Bargeld habe ich nicht genug dabei.
Also lasse ich den Sand da, fahre nach Hause und schmolle.
Nächster Tag, anderer Baumarkt. Den Sand gibt es in Einheiten zu 10 kg oder zu 50 kg. Hm. 10 Kilo kosten 3.39 EUR, 50 Kilo kosten 6.89 EUR. Gut, das gesparte Geld bekommt dann halt der Chiropraktiker.
Naja. Sand, Wasser und Pflanzen sind drin, Filter läuft, Licht gibts auch. Das Wasser ist noch etwas neblig, weil ich erst vor 10 Minuten bepflanzt habe. Aber das wird schon.
Steffi erzählt mir gerade, dass Michael (er ist jetzt 8 Monate alt) heute morgen seiner Quietscheente den Kopf abgebissen hat.
Muss ich mir jetzt Sorgen machen?