Dieser Salat ist relativ schnell gemacht - wenn man die Vorbereitungen schon hinter sich hat.
Die Pfifferlinge werden kurz geputzt, von einer halben Zitrone brauchen wir den Schalenabrieb. Die Schalotten, von denen ich zwei pro Person nehme, werden in Halbringe geschnitzt. Eine Peperoni oder, wer mag, Chilischote wird entkernt und in sehr feine Stücke geschnitten, ebenso eine Knoblauchzehe. Den Friséesalat waschen und abtropfen lassen.
Etwa sechs Scheiben Schinken (Parma eignet sich gut, ich hatte einen toskanischen No-Name-Schinken, der war auch prima) auf ein Blech mit Backpapier legen. Daneben eine Auflaufform setzen, den Boden mit Balsamico benetzen und einige Rispentomaten hineinlegen:
Dann kann's losgehen. Die Schalottenhalbringe mit etwas Öl anschwitzen, ein paar Zweige Thymian zugeben, dann mit Balsamico ablöschen. Jetzt etwas Flüssigkeit zugeben, dazu eignet sich Port oder auch einfach Brühe. Nach Geschmack salzen (nicht übertreiben, durch den Balsamico schmeckt es schon intensiv genug).
Die Pfifferlinge in einer Pfanne anschmoren, aber nicht allzu heiß werden lassen. Später Butter hinzugeben, noch später den Zitronenabrieb und die Peperonifetzen sowie den Knoblauch zugeben.
Das Blech mit dem Schinken und den Tomaten braucht im Ofen ca. 10 Minuten bei 150 °C, dann wir alles zusammen angerichtet.
Wer mag, kann den Salat mit Nussplittern verfeinern. Gibt man zusätzlich noch Geglügelstreifen auf den Salat, funktioniert er auch als Hauptspeise.
Guten Hunger