Gestern abend sollte es einen leckeren, schnell zubereiteten Snack geben. Da ist eine der tausend Bruschetta-Varianten genau das Richtige. Weil ich in der Küche primär meinen Spieltrieb auslebe, gab's den Belag in den italienischen Landesfarben grün, weiß und rot.
Das Brot ist ein Ciabatta vom örtlichen Bäcker, für die grüne Farbe sorgt frischer Rucola (alternativ frischer Thymian). Dazu kommt Feta, der dem ganzen eine kräftige Note gibt.
Sechs Tomaten werden grob gewürfelt und in der Pfanne zerkocht. Die Masse habe ich mit Tomatenmark angedickt und mit Salz, Pfeffer, wenig(!) Zucker, Thymian und Oregano abgeschmeckt.
In einer zweiten Pfanne werden die Brotscheiben in Olivenöl angeröstet (experimentierfreudige Naturen können auch mal Walnußöl ausprobieren). Mit der Hitze sollte man es da nicht übertrieben. Gutes Olivenöl hat zwar einen relativ hohen Rauchpunkt (180 - 190° C), aber das Brot wird bei zu großer Hitze schnell knuspriger, als einem lieb ist.
Fertig, fehlt nur noch der Chianti