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Tuesday, May 18. 2010Ringelnachos
Kürzlich habe ich die Wasabi-Chips von Chio probiert. Das hat mir den Glauben daran zurückgegeben, dass Knabberzeugs-Hersteller nicht nur HOT oder Spicy! und Ähnliches auf ihre Tüten drucken können, sondern auch tatsächlich mal Taten folgen lassen. Nehmt Euch ein Beispiel, "Funny-Frisch" & Co.!
Heute landete ein Sack Chio Tortilla Rolls Sweet Chili im Einkaufswagen, die kann man sich vorstellen wie gekringelte Nachos. Eher mild gewürzt, verlangen sie nach einem scharfen Dip - ich habe dafür auf mein Grundrezept für Nacho-Dips zurückgegriffen und mit einer größeren Menge gehackter Piri-Piri für Schärfe gesorgt. Fazit: lecker, und die Röllchen lassen sich in einem kleinen Gefäß besser dippen als die sperrigen Nachos. Saturday, May 15. 2010Alkohol erklärt
Neil Franklin hat auf dem LUGCamp den Entstehungsprozess alkoholischer Getränke intensiv und verständlich erläutert, das Vortragsskript ist online.
Über den praktischen Teil hülle ich den Mantel des Schweigens. Friday, May 14. 2010Schweinefilet-Medaillons mit Gorgonzolasauce![]() Der Ofen wird auf 80° C vorgeheizt. Als Beilage habe ich Birnen mit roten Beeren vorgesehen, sie können schon frühzeitig im Ofen Platz nehmen. Bei diesem Gericht bevorzuge ich ausnahmsweise keinen frischen Birnen, sondern nehme Birnenhälften aus der Dose. Sie sind im Saft gelagert und werden auch nach 20 Minuten im Ofen nicht trocken. Sahne in einen Topf geben und den Gorgonzala darin bei niedriger Hitze langsam schmelzen lassen. Nach Geschmack kann etwas Pfeffer zugegeben werden. Die Käsemenge richtet sich nach dem persönlichen Geschmack - einfach zwischendurch immer mal wieder probieren. Das Schweinefilet nicht zu dünn schneiden, es wird sonst schnell trocken. In heißem Butterschmalz von jeder Seite drei Minuten braten, mit etwas Weißwein ablöschen und danach im Ofen warm stellen. Der Teller kann schon mal mit etwas Salat dekoriert werden. Als Dressing dient eine einfache Vinaigrette aus Balsamico, Olivenöl, Salz und Senf. Ein paar Krümel Walnuss oder Macadamia schmecken gut dazu: ![]() Jetzt den Bratenfond zur Gorgonzola-Sauce geben, aber die Hitze weiterhin niedrig halten. Der Gorgonzola schmeckt sehr intensiv, deshalb kann man mit weiteren Gewürzen vorsichtig sein. Das Fleisch und die Birnen auf dem Teller anrichten, Fleisch mit etwas Fleur de Sel salzen und mit grob geschrotetem Pfeffer bestreuen (auch der Salat darf etwas Pfeffer abbekommen). Die Sauce noch schnell mit dem Pürierstab aufschäumen, an das Fleisch geben und sofort servieren: ![]() Guten Hunger! Tuesday, January 5. 2010So sieht ein Schneeball aus, ...
... eine Zehntelsekunde bevor er in die Kamera einschlägt:
![]() Da bleibt eigentlich nur eins: Flucht.
Monday, January 4. 2010Lachs in Sekt-Limetten-Sauce![]() ![]() Jedes Lachssteak wird mit dem Saft einer halben Limette beträufelt. Zitrone geht auch, muss aber sparsamer dosiert werden. Der Lachs kann bereits gepfeffert, aber besser noch nicht gesalzen werden.Eine Schalotte wird in kleine Würfelchen geschnitten und zusammen mit etwas Knoblauch in der Pfanne angeschwitzt, bis die Schalottenwürfel glasig sind. Mit Sekt ablöschen (etwa 100 ml, nach Gefühl anpassen) und den von den Lachssteaks heruntergelaufenen Limetttensaft hinzugeben, einreduzieren lassen. Sahne (wieder etwa 100 ml, lieber etwas vorsichtiger dosieren) zugeben und weiter einreduzieren lassen. Die Temperatur so einstellen, dass die Sauce noch ganz leicht köchelt. Jetzt die Lachssteaks hineinleigen und die Pfanne mit einem Deckel verschließen. Nach etwa acht Minuten - abhängig von der Dicke der Lachssteaks, lieber etwas vorsichtiger sein - ist der Lachs gar, aber noch saftig. Jetzt erst dezent salzen, mit Dill und etwas Kresse garnieren und anrichten. Saturday, December 19. 2009Entspannung![]() Die Katze kann auf der Sofalehne schlafen, also kann ich das auch. Wednesday, November 4. 2009glasiertes Entenbrustfilet mit Portwein-Balsamico-Schalotten![]() Ente gut, alles gut: So sieht es fertig aus Zuerst kommt die Marinade, denn sie muss ziemlich lange bei niedriger Hitze einkochen, bis sie zähflüssig ist. Im Idealfall "klebt" sie später an der Ente und läuft beim Erhitzen nicht am Fleisch herunter. Pro Entenbrust nehme ich 2 EL Honig 2 EL helle Sojasauce 2 TL Orangenmarmelade etwas Pfeffer Dazu kann man etwas asiatische Chili-Knoblauch-Sauce geben. Bis die Marinade die richtige Konsistenz hat, kann locker eine Stunde vergehen. In dieser Zeit kümmere ich mich um die Beilagen. Da wären zunächst Bratkartoffeln, in zerlassener Butter gebraten, mit etwas Pfeffer, Salz, und Paprikapulver: ![]() Da die Ente trotz der Marinade nicht allzu asiatisch rüberkommt, kann man auch prima Bratkartoffeln dazu machen Die Bratkartoffeln sind allein etwas trocken und außerdem langweilig, deshalb habe ich noch etwas Zitronenbutter gemacht und die fertigen Kartoffeln damit garniert. Viel spannender sind die Schalotten: ![]() Die Schalotten nicht halbieren, sonst zerfallen sie in der Sauce In einem Topf bedecke ich den Boden mit braunem Rohrzucker und lasse ihn anschmelzen. Abgelöscht wird mit einem kräftigen Schuss Rotwein. Der Zucker bildet darin sofort Klumpen, aber keine Angst: das ist OK. Sobald der Wein ausreichend erhitzt ist, wird sich der Zucker darin auflösen. Als nächster kommen ein großer Schuss Portwein und ein kleiner Schuss Balsamico dazu. Jetzt die geschälten Schalotten zugeben und die Flüssigkeit bei mittlerer Hitze einreduzieren lassen. Wenn der Pegel bedrohlich gesunken ist, nach Geschmack Portwein, Rotwein und Balsamico zugeben, nur mit letzterem nicht übertreiben. Weiter einreduzieren lassen, gelegentlich rühren. Kurz vor dem Anrichten Kartoffelstärke in einem Schluck Wasser auflösen und die Sauce damit binden. Inzwischen dürfte die Marinade die richtige Konsistenz haben: ![]() Wenn die Marinade aussieht wie Altöl, ist sie fertig Die Entenbrust wird jetzt in einer Pfanne mit wenig (!) Öl scharf angebraten, von der Hautseite etwa 5 Minuten, von der anderen Seite etwas weniger. Danach streiche ich sie von beiden Seiten mit der Marinade ein und gebe sie in einer Auflaufform für 20 Minuten bei 150 - 175 ° C (kommt auf die Dicke des Fleisches an) Ober- und Unterhitze in den Ofen. Wenn noch Marinade übrig ist, gebe ich sie nach der Hälfte der Garzeit mit einem Löffel über das Filet. Guten Hunger Thursday, October 1. 2009Herbst.
Eigentlich ist das ja eine ganz angenehme Jahreszeit. Leider bekomme ich immer sofort eine Triefnase, wenn die Temperatur für mehr als fünf Minuten unter 20 °C sinkt...
![]() Herbstbeginn in der Sonsbecker Schweiz Tuesday, September 1. 2009Pfifferling-Schalotten-Salat mit Ofenschinken und Balsamicosauce![]() So sieht's aus, wenn's fertig ist. Dieser Salat ist relativ schnell gemacht - wenn man die Vorbereitungen schon hinter sich hat. Die Pfifferlinge werden kurz geputzt, von einer halben Zitrone brauchen wir den Schalenabrieb. Die Schalotten, von denen ich zwei pro Person nehme, werden in Halbringe geschnitzt. Eine Peperoni oder, wer mag, Chilischote wird entkernt und in sehr feine Stücke geschnitten, ebenso eine Knoblauchzehe. Den Friséesalat waschen und abtropfen lassen. ![]() Etwa sechs Scheiben Schinken (Parma eignet sich gut, ich hatte einen toskanischen No-Name-Schinken, der war auch prima) auf ein Blech mit Backpapier legen. Daneben eine Auflaufform setzen, den Boden mit Balsamico benetzen und einige Rispentomaten hineinlegen: ![]() Dann kann's losgehen. Die Schalottenhalbringe mit etwas Öl anschwitzen, ein paar Zweige Thymian zugeben, dann mit Balsamico ablöschen. Jetzt etwas Flüssigkeit zugeben, dazu eignet sich Port oder auch einfach Brühe. Nach Geschmack salzen (nicht übertreiben, durch den Balsamico schmeckt es schon intensiv genug). Die Pfifferlinge in einer Pfanne anschmoren, aber nicht allzu heiß werden lassen. Später Butter hinzugeben, noch später den Zitronenabrieb und die Peperonifetzen sowie den Knoblauch zugeben. Das Blech mit dem Schinken und den Tomaten braucht im Ofen ca. 10 Minuten bei 150 °C, dann wir alles zusammen angerichtet. Wer mag, kann den Salat mit Nussplittern verfeinern. Gibt man zusätzlich noch Geglügelstreifen auf den Salat, funktioniert er auch als Hauptspeise. Guten Hunger Saturday, August 22. 2009Künstlertage im Potthaus
Das Kervenheimer Potthaus ist eine alte (1733 erstmals urkundlich erwähnte) Töpferei, die in der jüngeren Vergangenheit aufwändig restauriert wurde und heute wieder einer Töpferin und ihrer Auszubildenden als Arbeitsstätte dient.
Einmal jährlich treffen sich hier Künstler, vornehmlich Maler und Zeichner/innen, um gemeinsam zu arbeiten. Ich habe mich heute mal unter das kreative Völkchen gemischt und ein wenig fotografiert. Mehr und größere Bilder hier. ![]() ![]()
Saturday, August 15. 2009Foliengriller sind Verbrecher...
... außer natürlich, es geht um Fisch oder Gemüse.
![]() Wenn Gemüse auf den Grill soll, darf ausnahmsweise auch mal Aluminium zum Einsatz kommen Monday, August 3. 2009Cheeseburger
Heute gegen 16 Uhr bekam ich Lust auf Burger. Das hat man davon, wenn man mal auf's Mittagessen verzichtet...
Die Cheeseburger habe ich dann aber nicht bei einem Fastfoodtempel bezogen, sondern selbst gebaut. Fazit: Weniger Kalorien als bei McD oder BK sind das auch nicht, aber es macht mehr Spass. ![]() Fast Food - beinahe Essen Tuesday, July 21. 2009Ich habe den Urlaub ohne Internet verbracht (naja, fast), eine Menge gelesen und gotische Sakralbauten fotografiert. Apropos: die Wikipedia-Artikel zur Kathedrale von Narbonne und der Abbayé de Valmagne sind erschreckend dünn, und ausgerechnet dort bin ich ausgiebig herumgewandert. Mehr dazu, sobald ich die Fotos sortiert habe.
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