Tuesday, April 8. 2008
Steffi hat eine feste Kunststoffolie als Unterlage für unser neu erworbenes Zelt (dazu später mehr) bestellt. Heute kam sie an. Der Karton, in dem der Zeltboden ankam, war beeindruckend groß und enthielt primär Luft:
Wednesday, September 26. 2007
Im Radio kam gestern was zur Rad-WM in Stuttgart. Weil das ein Stadtkurs ist, müssen eine Reihe von Straßen gesperrt werden. Zu diesem Thema wurden Anwohner interviewt. Am besten war eine Oma ältere Dame:
Reporter: "Was sagen Sie zu den Straßensperrungen?"
Oma: "Immer das Gleiche, für die Drogensüchtigen wird alles gemacht, und wo bleiben wir?!?"
Reporter: "Äh, das sind Radrennfahrer..."
Oma: "Höchstens nebenbei!"
Ich bin vor Lachen fast gegen einen Baum gefahren. Herrlich.
Sunday, August 12. 2007
Kindern ein Mobiltelefon in die Finger zu geben, ist immer für einen Lacher gut. Speziell, wenn das Telefon eine Kamera mit Xenon-Blitz hat.
Saturday, June 23. 2007
Na, das hat ja super geklappt:
Die Grundrechtecharta ist nicht mehr Teil der Verträge. Durch einen Verweis wird sie jedoch für ebenso bindend erklärt wie der Vertrag selbst - allerdings wird Großbritannien ausgenommen. (n-tv.de)
Großartig, Mr Blair.
Jean-Claude Juncker hat's jedenfalls kapiert:
"Die Verfassung war ein einfach verständlicher Vertrag", sagte Luxemburgs Regierungschef "Jetzt haben wir einen vereinfachten Vertrag, der sehr kompliziert ist." (NetZeitung)
Sunday, April 1. 2007
 ...jedenfalls hat er's mal kurz gesehen, bevor Julia es mit Beschlag belegte.
Thursday, September 7. 2006
Ich stimme meinen Terminkalender im Allgemeinen nicht mit dem Vatikan ab. Das erklärt, warum ich vom Besuch des Pontifex in München erst heute erfahren habe. Leider will ich Samstag dort hin (München, nicht Papst).
Aber die Webseite des Münchener Verkehrsverbundes verheißt nicht Gutes:
"Mit deutlich verlängerten Fahr- und Reisezeiten sollten auch Fahrgäste rechnen, die nicht zum Papst wollen. Für das komplette Wochenende gilt deswegen: Machen Sie sich bitte möglichst frühzeitig auf den Weg – am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad."
Unter andern Umständen fände ich das wahrscheinlich witzig, wenn mir ein Bus- und U-Bahnbetreiber zu einem Fußmarsch rät.
Schaun mer mal.
Monday, August 21. 2006
Hier am Niederrhein läuft gerade eine Kampagne, bei der die Polizei dafür wirbt, auch tagsüber mit Licht zu fahren. Dagegen habe ich nichts (ich fahre eh fast ständig mit Licht), aber die Art, wie das verkauft wird, ist sagenhaft. Hier mal ein Zitat aus den Radionachrichten des Lokalsenders "Antenne Niederrhein":
"In den vergangenen 2 Wochen hat die Kreispolizei in Sachen "Taglichtfahren" intensiv Überzeugungsarbeit geleistet."
Ist mir nicht aufgefallen, aber ich mache ja auch nur so 1000 km/Woche. Jetzt wird's aber spaßig:
"Motivation dazu gibt es für Polizeidirektor Rainer Pannenbäcker genügend. Schließlich passieren rund 70 Prozent der Verkehrsunfälle am Tag."
Ja, woran mag das liegen? Daran, dass nachts weniger Autos unterwegs sind? Nein!
"Davon könnte die Mehrheit verhindert werden, wären die Autofahrer mit Licht an unterwegs gewesen, ist der Kreispolizeichef überzeugt."
Gewagte These. Aber die Begründung ist der Renner:
"Meistens führt nämlich ein Fahrfehler zum Unfall."
Das stimmt! Und deshalb sollen wir jetzt alle tagsüber mit Licht fahren, denn Licht verhindert Fahrfehler! Ist das nicht toll?
"Laut Polizeiangaben belegen weitere Studien, dass Fußgänger oder Fahrradfahrer keine Nachteile durch das Fahren mit Licht am Tage haben. Im Gegenteil, sie erkennen Autos früher, heißt es."
Jetzt mal langsam: wie wird denn ein Fahrfehler dadurch entschärft, dass Fußgänger oder Radfahrer das herannahende Auto besser sehen können? Sie können höchstens eine Drittelsekunde früher in den Straßengraben hüpfen.
Nur: wie wär's denn, wenn man vielleicht einfach mal so fährt, dass die Fußgänger etc. gar nicht hüpfen müssen? So, wie in §1 StVO vorgeschrieben?
Ach so, das wäre zu einfach. Und Tagfahrlicht bräuchte man dann auch nicht mehr.
Schon klar.
Und bevor ich's vergesse: Der dumpfe Slogan "Lichtfahrer sind sichtbarer" trägt auch nicht unbedingt dazu bei, die Aktion populärer zu machen. Sprechen Sie mir nach, Herr Polizeidirektor:
- Ich bin Radfahrer, weil ich Rad fahre.
- Ich bin Autofahrer, weil ich Auto fahre.
- Ich bin Lichtfahrer, weil ich..."
Na? Klingt doof? Richtig.
Monday, May 29. 2006
Zypries zeigt Rückgrat, ...
"Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat anlässlich des 57. Deutschen
Anwaltstages in Köln - unter vereinzelten Buh-Rufen "Betroffener" - scharfe
Worte gegen Anwälte ausgesprochen, die selbst bei "unerheblichen
Urheberrechtsverletzungen" Abmahnkosten in bis zu vierstelliger Höhe
einfordern. In Missbrauchsfällen müsse gegebenenfalls mit den Mitteln des
Berufsrechts eingeschritten werden, so Zypries."
... Heise eher nicht. Die folgende Meldung steht heute in so ziemlich jedem
Ticker, nur nicht bei Heise. Ob's damit zu tun hat, dass die neue c't eine CD
mit Microsoft Office 2007 Beta enthält?
"Microsoft schreibt [zur Verteilung der Office 2007-Beta auf
Zeitschriften-CDs] nach Angaben der Computerbild Vertragsbedingungen vor, mit
denen sich der Softwarehersteller eine Mitsprache bei den redaktionellen
Inhalten und eine Prüfung der Veröffentlichungen sichert."
(der Text in Anführungszeichen stammt von http://golem.de). Ich bin mir sicher, dass von Heise noch ein Statement zu der Sache kommt - mal schauen, was sie zu ihrer Verteidigung zu sagen haben.
Tuesday, March 28. 2006
Heute entschied das BverfG über das staatliche Monopol bei Sportwetten. Das Echo in der Presse ist ...sagen wir mal, uneinheitlich. Je nachdem, wo man nachliest, ist das Wettmonopol mal Grundgesetz-konform, mal nicht:
Einerseits:
n-tv.de: Das staatliche Monopol auf Oddset-Sportwetten bleibt grundsätzlich zulässig
Netzeitung: Bundesverfassungsgericht hat das staatliche Monopol auf Sportwetten im Grundsatz bestätigt
Andererseits:
FAZ.net: Das staatliche Monopol auf Sportwetten ist nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts in der bisherigen Form grundgesetzwidrig
SpOn: Das staatliche Monopol für Sportwetten ist in seiner gegenwärtigen Form nicht mit dem Grundgesetz vereinbar
Sucht Euch was aus
Friday, February 17. 2006
[Quelle: Bastian Sicks Kolumne auf SpOn]
Sunday, January 29. 2006
William H. Gates III betätigt sich gerne als Kristallkugelleser, und wann immer er diesem Hobby nachgeht, sorgt er für nachhaltige Heiterkeit beim staunenden Publikum.
Unvergessen bleibt natürlich "640K RAM ought to be enough for everybody", aber auch die Anfang 2004 hinausposaunte Überzeugung "Within two years, Spam will be stomped out" war für einen Schenkelklopfer gut.
Jetzt legt Billy nochmal nach: In 10 Jahren gebe es keine Software-Piraterie mehr in Asien, sagt er.
Wat hamwa jelacht.
Wednesday, December 7. 2005
Die Bundesagentur für Arbeit ist mit der Software von T-Systems dermaßen unzufrieden, dass man jetzt erwägt, auf ein anderes Produkt umzusteigen.
In der engeren Wahl steht ausgerechnet eine Software der Fa. Prosoz.
Prosoz war ehemals Entwicklungspartner von T-Systems beim BA-Projekt. Nachdem die BA wegen erheblicher Mängel nicht zahlte und Prosoz dadurch an der Grenze zur Insolvenz stand, stiegen sie aus und ließen T-Systems alleine weiterbasteln, was dann grandios in die Hose ging.
Tuesday, October 4. 2005
Meine Schwiegereltern sind Landwirte. Schwiegermutter hat, eher als Hobby, einen Haufen Hühner im Garten. Heute bat sie Steffi, ihr bei amazon.de das Buch "Taschenatlas Hühner und Zwerghühner" zu bestellen. Auf eine entsprechende Suchanfrage bei Amazon kam mitnichten der Titel zum Vorschein, sondern das gesammelte Who is Who der Fantasy-Literatur.
WTF?
"Leider konnten wir den gewünschten Titel nicht finden. Deshalb zeigen wir jetzt mal alles an, was mit Zwergen zu tun hat".
Genial, Amazon. Genial.
Thursday, September 22. 2005
 Wenn man sich mal so richtig zum Horst machen will, fragt man am besten Microsoft um Hilfe. Die haben da ja schließlich Erfahrung. Nokia hat das getan, und prompt wird das neue Handy N91 nicht mehr rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft fertig, sondern erst im nächsten Jahr.
Wenn es dann kommt, will es niemand haben. Es hat nämlich Microsofts DRM, was verhindert, dass der Durchschnittsjugendliche mit seinen Freunden Klingeltöne tauscht.
Das wird eine steile Lernkurve für Nokia.
Monday, September 5. 2005
Auf dem Regionalflughafen hier in der Nähe möchte demnächst eine Firma namens Clubjet Flüge anbieten. Unter anderem soll München angeflogen werden, und da [muss|will] ich gelegentlich hin. Also habe ich mir deren Web-Angebot angesehen.
Ich muss wirklich sagen, die geben sich alle Mühe, sich nach Kräften lächerlich zu machen:
Der W3C Validator findet schlappe 84 Fehler.
Die Seite ist dann auch völlig unbenutzbar. Sie braucht etwa zweieinhalb Jahrzehnte zum Laden, was hauptsächlich an den völlig überflüssigen Java-Applets liegt. Text und Bilder sind lustig gewürfelt, aber immer so, dass man nichts lesen kann. Zum Ausgleich sind dann die Links im Eimer:
Was will Clubjet nun mit dieser dysfunktionalen Seite aussagen? Vielleicht wollen sie ja nur ihre Positionierung als Billiganbieter unterstreichen. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass viele potentielle Kunden befürchten, die Flugzeuge seien eventuell ähnlich gut gewartet wie das Web-Angebot.
Hier noch ein Screenshot der Homepage in voller Pracht (klicken zum Vergrößern):
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