Tuesday, August 16. 2005
Bei der Duisburger Polizei gibt es folgende Dienstanweisung:
Autofahrer, die einen von Ihnen verursachten Bagatell-Unfall (Parkrempler) freiwillig auf der Wache melden, bekommen eine Anzeige wegen Unfallflucht.
Hintergrund: Unfallflucht ist eine Straftat, und je mehr Straftaten registriert werden, umso mehr Personal bekommt die Dienststelle, in deren Bezirk sie verübt werden.
Sowas stärkt natürlich ungemein das Vertrauen in die Polizei, die der durchschnittliche Autofahrer ohnehin eher mit Wegelagerei und Raubrittertum assoziiert.
Tuesday, July 12. 2005
Steffi stieß gerade beim surfen auf der Site von Sony-Ericsson auf folgende Fehlermeldung:
503 Unavailable
Server is temporarily unavailable
Resin 2.1.6 (built Fri Nov 8 08:18:18 PST 2002)
<--
- Unfortunately, Microsoft has added a clever new
- "feature" to Internet Explorer. If the text in
- an error's message is "too small", specifically
- less than 512 bytes, Internet Explorer returns
- its own error message. Yes, you can turn that
- off, but surprise it's pretty tricky to find
- buried as a switch called "smart error
- messages" That means, of course, that many of
- Resin's error messages are censored by default.
- And, of course, you'll be shocked to learn that
- IIS always returns error messages that are long
- enough to make Internet Explorer happy. The
- workaround is pretty simple: pad the error
- message with a big comment to push it over the
- five hundred and twelve byte minimum. Of course,
- that's exactly what you're reading right now.
-->
Tuesday, June 28. 2005
Verdammt, wir sind durchschaut (danke, Eimann!):
Tuesday, March 22. 2005
Auf verschiedenen Webseiten kann man zum Erwerb der angebotetenen Produkte den Dienst "Online-Überweisung", der von der Telekom angeboten wird, nutzen. Um die Transaktion durchzuführen, ist jedoch die Eingabe der PIN erforderlich.
Wer den Telekom-Bezahldienst nutzt und unter Eingabe seiner PIN eine Zahlung tätigt, verstößt gegen die Sorgfaltspflicht, denn er darf seine PIN keinem Dritten zugänglich machen.
Weitere Berichte dazu bei heute.de und im Law-Blog.
Thursday, March 17. 2005
Es gibt Tage, da werden alle Vorurteile, die man Amerikanern gegenüber hegt, bestätigt. Heute war wieder so einer:
- Der Spiegel hat einen Bericht über die unendliche Geschichte " Kreationisten vs. Evolutionstheorie"
- Bush möchte, das Wolfowitz Weltbankpräsident wird
- Im Nordosten Alaskas (seit 1960 Naturschutzgebiet) darf jetzt nach Öl gebohrt werden
Friday, February 25. 2005
Das ist wie früher, wenn's Zeugnisse gab. Nur schlimmer. Wieder 1000 kWh mehr verbraten als im Vorjahr, und zu allem Überfluss fordert Steffi auch noch Satisfaktion wegen meines losen Mundwerks ("da kannste mal sehen, was Fläschchenwärmer und Babyphon so anrichten können").
Ich sortiere meinen Müll, werfe keine Coladosen in die Landschaft und entsorge meinen Sperrmüll auf Ebay und nicht im Wald. Ich achte die Umwelt. Nur in Sachen Stromverbrauch bin ich eine Wildsau und werde es wohl immer bleiben.
Auch jetzt, da ich der Presse entnehmen durfte, dass Strom kurz-, mittel-, und langfristig teurer wird.
Meine Hoffnung, dass der Gesamtstromverbrauch sinkt, wenn ich die alte E250 außer Dienst stelle, hat sich nicht erfüllt; das mag daran liegen, dass ich sie durch zwei Intel-Bleche ersetzt habe. Außerdem ist jetzt die Katze sauer auf mich, weil ich ihr ihren Lieblingsschlafplatz weggenommen habe.
Scheißtag. Zeit, dass es Wochenende wird.
Monday, February 21. 2005
Nach den kürzlich bekannt gewordenen Phishing-Attacken, die die homographische Darstellung von Zeichen in IDNs ausnutzten, wurde die Deaktivierung der IDN-Behandlung im Browser als eine mögliche Lösung diskutiert.
Aus der Mozilla-Foundation kommt jetzt ein neuer Vorschlag: Beibehaltung der IDNs, aber Darstellung im Browser als Punycode (also zB. xn--khnast-3ya.com statt kühnast.com).
Meine Meinung? Besser als nix.
Thursday, February 10. 2005
In den Newstickern war heute die Meldung vorherrschend, dass Nordkorea erstens den Besitz von Atomwaffen zugegeben hat und zweitens seinen Ausstieg aus den Abrüstungsverhandlungen verkündete.
Na gut, dachte ich, die Welt ist schlecht.
Zwei Stunden später musste man die gleiche Meldung mit der Lupe suchen. Sie wurde verdrängt von der weltbewegenden Sensation, dass Charles, von Beruf Prince of Wales, seine Lebensgefährtin Camilla Parker-Bowles, von Beruf Bettvorleger des Prince of Wales, zu ehelichen gedenkt.
Die Welt mag schlecht sein, aber nicht halb so schlecht wie die Berichterstattung darüber.
Tuesday, February 1. 2005
Nordkoreas Regierung verlangt, dass jedermann seine Haarpracht auf maximal fünf Zentimeter stutzen soll.
Begründung: Lange Haare behindern die Gehirnaktivität, indem sie den Nerven Sauerstoff entziehen.
Die Regelung gilt allerdings nur für Männer - auf die Gehirnaktivität nordkoreanischer Damen scheint die Regierung keinen gesteigerten Wert zu legen.
Dumm nur, dass Machthaber Kim Jong Il in jüngeren Jahren selbst aussah, als würde er Peter Maffays Perücken auftragen...
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